Wenn 3,27 cm fehlen …

Wenn 3,27 cm fehlen …

Gerne möchte ich Euch noch ein paar Impressionen von der im September stattgefundenen Mitgliederversammlung mit meiner Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten zeigen.“((Begleittext zum Video, Benjamin Harris, 20.11.2020))

https://www.facebook.com/161098417272968/videos/300984247739918

Die Länge dieses Zollstocks entspricht den 8.698 Stimmen, die vor 5 Jahren bei der Stichwahl abgegeben wurden. Und diese 3,27 cm entsprechen den 142 Stimmen, die damals zum Wahlerfolg gefehlt haben. Meine Damen und Herren. Ich habe Wort gehalten. Die Hälfte der Büdinger Bürger hat sich für mich entschieden und ich habe darin einen großen Vertrauensvorschuss gesehen …

Mag vielleicht daran liegen, daß ich immer hellhörig werde, wenn jemand mit Zahlen – noch dazu so „dramatisch“ – „jongliert“.

Die „Realität“ dieser Stichwahl v. 11.10.2015 sah zumindest so aus:

Die Länge dieses Zollstocks entspricht den 8.698 Stimmen, die vor 5 Jahren bei der Stichwahl abgegeben wurden.

Der Fehler liegt zumeist in der Annahme eines falschen Gerüsts. So auch hier. Die Länge dieses „Zollstocks“, mit dem er diese Stichwahl so eindrucksvoll „visualisiert“, hätte demnach nicht 8.698 Stimmen entsprechen dürfen, sondern 8.600, da „gültige“ Stimmen (98 Stimmen, bzw. wahlberechtigte Büdinger Bürger haben nämlich seinerzeit erneut zum Ausdruck gebracht, daß keiner der beiden ihnen zusagt und „wählten“ daher „ungültig“).

Und diese 3,27 cm entsprechen den 142 Stimmen, die damals zum Wahlerfolg gefehlt haben.

Und Simon sagt: Wieder falsch!
142 Stimmen fehlten damals, um mit Erich Spamer gleichzuziehen. Um zu gewinnen, hätte es mindestens 143 Stimmen gebraucht (Da sieht man mal, wie wichtig 1 einzelne Stimme doch sein kann 😉).

Wenn also der Zollstock den 8.600 gültigen Stimmen entspricht (=100%) – was er tun sollte, denn diese sind schließlich relevant – fehlten ergo 143 Stimmen oder, um bei Harris zu bleiben: „3,33 cm“ … (Es wären übrigens auch 3,30 cm bei 142 Stimmen …). Gut, „knapp daneben ist auch vorbei“ …

Auch haben sich nicht „Die Hälfte der Büdinger Bürger …“ für einen Benjamin Harris entschieden, sondern – bei einer Wahlbeteiligung von 52,20% ./. 1,13% ungültige Stimmen – 49,17% der gültigen Stimmen wahlberechtigter Büdinger Bürger. Hätte sich die Hälfte der (wahlberechtigten) Büdinger Bürger für ihn entschieden, hätte er nämlich – Richtig! – die Wahl gewonnen.

Nun, es scheint nicht nur mit der Mathematik, sondern auch mit der englischen Sprache – trotz amerikanischer Wurzeln – wohl ab und an ein bisserl zu hapern („headhunter“ statt „headquarter“ für „Firmenzentrale“ / „Hauptsitz“ – zwischenzeitlich korrigiert, jedoch nach wie vor falsch geschrieben („headhquarter“)) … vermutlich auch an einigem anderen …

https://fb.watch/1UZnBtZ-BO/

„Danke“ jedoch für einen weiteren – doch – sehr „aufschlussreichen“ Einblick in die „Welt“ eines BM Kandidaten, sowie eines „Nominierungsparteitag Bürgermeisterkandidatur“.

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Über den Autor

hinteregger administrator

Zugereister Austrianer, der seine ganz persönlichen Ansichten zu seinen (realen sowie virtuellen) Alltagserlebnissen in und um seine Wahlheimat Büdingen (Hessen) wiedergibt. "Granteln" seinerseits inklusive 😉

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