candidatus dignus

candidatus dignus

Nun also „Ring frei für Uli“ …

Mit der Entscheidung, Ulrich Majunke in den Ring steigen zu lassen, hat die FWG, m.M.n. erstmals eine gute und vernünftige Entscheidung getroffen, sowie einen würdigen Kandidaten nominiert.

Einem, der seine eigenen Fußspuren hinterlässt und nicht in die Fußspuren seines Vorgängers tritt.

Dass man dessen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden indirekt „lancierte“ und diesem dadurch eine gewisse Bekanntheit verschaffte, ist m.E. kein Grund, diesen im Anschluss als „kompetenten“ BM-Kandidaten zu präsentieren (Auch, wenn er genau bei dieser Stadt seine Verwaltungslehre absolviert hat).

Nun habe ich es ja generell so gar nicht mit Parteien. Auch bin ich alles andere als ein „Freund“ dieser FWG Büdingen. Aber, wie formulierte es schon Cicero: „Exceptio probat regulam in casibus non exceptis“ [zu Deutsch: „Die Ausnahme bestätigt die Regel in den nicht ausgenommenen Fällen.„], verkürzt: „Ausnahmen bestätigen die Regel“. Und für eine solche „Ausnahme“ halte ich eben auch diesen Kandidaten. Punkt.

Dieses Amt ist – auch wenn in der Öffentlichkeit immer gerne anders gesehen – ein trockener „Verwaltungsjob“. Und dieser ist von Verwaltungsabläufen geprägt. Ein Gerüst, bestehend aus Formalien, Beschlüssen, Gesetzen, Rechts- und Durchführungsverordnungen gehören zum Tagesgeschäft. Schlußendlich ist hier eine Gemeinde mit 22.8081Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2020 nach Gemeinden Einwohnern in insgesamt 16 Stadtteilen zu verwalten. Tendenz steigend.

Fotos und Phrasendrescherei à là „wie schön ist doch Büdingen“ sind Stadtmarketing. Auch für die Repräsentation der Stadt zeichnet formaljuristisch ein hauptamtlicher Stadtrat Verantwortung (den wir (noch) hier in Büdingen haben). „Das“ sollte sich so mancher mal vor Augen führen.

Es ärgert mich immer wieder, wie die Bürger – aus Unkenntnis, sowie Desinteresse – das Amt eines Bürgermeisters betrachten. Diese Betrachtungsweise hat wenig mit der Realität denn Nostalgie vergangener Zeiten zu tun.

Verärgert bin ich auch ob der tendenziösen Art und Weise, wie dieser neue Kandidat via dem Kreis-Anzeiger vorgestellt wurde. Ich frage mich, was das soll(te).

Screenshots: Bild links: Online-Artikel [€] | Bild rechts: epaper, sowie Printausgabe v. 06.07.2021

[In Anbetracht der Tatsache, daß Erich der FWG einen Haufen vor die Tür 💩 hat, möge sich dieser – ganz entgegen seiner Art – doch bitte mit Äußerungen2„Der Rathauschef, der im Oktober 70 wird, saß stattdessen im Wirtseck, um mit seinem Amtsvorgänger Bernd Luft über gute alte Zeiten zu sprechen. Erst später hat Spamer die Versammlung der Freien Wähler besucht. „Die Vorgänge und die Entscheidung für Uli Majunke habe ich mit Verwunderung zur Kenntnis genommen“, sagt er.“ Zitat: Kreis-Anzeiger v. 06.07.2021[€] zur Kandidatur eines Kollegen in Zurückhaltung üben. Wäre aufgrund des „Dilemmas“, das er verursacht hat, an dieser Stelle wohl mehr als angebracht.]

Über den Autor

hinteregger administrator

Zugereister Österreicher, der seine ganz persönlichen Ansichten zu seinen (realen sowie virtuellen) Alltagserlebnissen in und um seine Wahlheimat Büdingen (Hessen) wiedergibt. "Granteln" seinerseits inklusive 😉

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