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Xanthippen

„Xanthippe war ein böses Weib, Der Zank war ihr ein Zeitvertreib.“1Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961, „Xanthippe

Ein sonderbares „Fundstück“, das sich da – aus welchen Gründen auch immer – in meinen Nachrichtenüberblick gespült hat, zumal ich mit Fußball & Co. so gar nichts am Hut habe.

Wäre darin nicht eine Autorin aus Büdingen erwähnt gewesen, zu deren Repertoire sowohl Rechtschreib- und Grammatikfehler als auch das Blockieren jeglicher Kritik(er) auf diesem sozialen Netzwerk zählen, hätte ich vermutlich weitergescrollt.

Kurzzeitig hat es dieses Fundstück doch zumindest geschafft, mein Interesse zu wecken. Ergo habe ich mir das mal näher angeschaut, zumal mir eine der beteiligten Protagonistinnen gänzlich unbekannt ist.

Das Bild, das sich für mich – nach kurzer Recherche – ergab, ist allerdings wenig schmeichelhaft. Selbst bei kritischer Betrachtung einer Bericht erstattenden Regenbogenpresse.

Beide Protagonistinnen scheint demnach wohl mehr zu einen, als zu trennen?!

Wer also an „Niveaulimbos“ Gefallen findet, dem sei bei diesem „Zickenkrieg“ viel Spaß und gute Unterhaltung gewünscht.

Gegenstand des Disputs (ausgehend von den Beitragsinhalten beider „Damen“):

Die Enthüllung der Akte Assauer – Der Verrat an einer Legende“ von Britta Assauer, Herausgeber: NIBE-Media, 280 Seiten, bei amazon am 21.05.2021 erschienen, bei NIBE-Media seit 31.05.2021.

Akte Assauer: Verrat an einer Legende“ von Britta Assauer / Katja Schneidt, Herausgeber: Independently published (auch als „Self-Publishing“ bezeichnet – „Self-Publishing-Autoren und -Autorinnen veröffentlichen ihre Bücher und eBooks nicht über einen klassischen Buchverlag, sondern bringen sie selbst auf den Markt.„), 258 Seiten, 03.05.2021.

Wenn eine Co-Autorin Rudis Schicksal mit Füßen tritt…

Auf vielfachen Wunsch, habe ich mich jetzt doch entschieden,…

Posted by Britta Assauer on Saturday, June 5, 2021

Wer mich kennt weiß, dass ich mich nicht an öffentlichen Schlammschlachten beteilige aber das Frau Assauer nachweislich…

Posted by Katja Schneidt on Sunday, June 6, 2021

Liebe Frau Assauer. Liebe Grüße von meinem Hund, den ich laut Ihrer Aussage auf ihrer Facebookseite, gerade auf meinem…

Posted by Katja Schneidt on Monday, June 7, 2021


Beitragsbild: Peggy und Marco Lachmann-Anke / Pixabay

Eine Provinzposse

Die Stadtverordnetenversammlung v. 28-05-2021 endete in einem „Eklat[€].

Kaum angefangen (19:00 Uhr), schon war sie wieder beendet (19:19 Uhr).

Diesmal nicht wegen eines alkoholisierten Bürgermeisters, dessen „suboptimale Performance“ deutschlandweit als „Suff Skandal“ durch die Presse ging, sondern wegen eines Stadtverordneten, der seinen 1,40m hohen „Spuckschutz“ – wie bereits schon in der Versammlung v. 21-05-2021 – wieder von seinem Tisch entfernte und auf den Boden stellte.

Nachdem mehrfache Ermahnungen ins Leere liefen, beschloss der Stadtverordnetenvorsteher, nebst eilig herbeigerufenem Stadtverordnetenvorstand, den uneinsichtigen Stadtverordneten von der nächsten Versammlung auszuschließen. Für den grünen Fraktionsvorsitzenden vermutlich eine willkommene Gelegenheit, zusätzlich den Abbruch der Stadtverordnetenversammlung zu beantragen, um diese „Farce“ abzurunden. Mehrheitlich folgte man diesem und so war dann auch nach 19 min. Schluss, Ende, Aus.

„Leicht verdientes Sitzungsgeld (€ 15,–) zzgl. Fahrgeld, etc. pp. für die Stadtverordneten“, könnte man nunmehr zynisch resümieren.

Da die Presse diesen ach so „gravierenden faux pas“ vermutlich nicht schnell genug veröffentlichte, erledigte man auch dieses gleich mit.

NPD-Lachmann verursacht Abbruch der Stadtverordnetenversammlung

Nachdem Lachmann den Spuckschutz, der dem…

Posted by Büdinger Grüne on Friday, May 28, 2021

Der Stadtverordnete Lachmann ist qua Attest von einer „Maske“ befreit. Somit also kein „Maskenverweigerer“, wie von den Grünen (vorsätzlich?) falsch propagiert. Auch ist es etwas befremdlich, daß dieselbe Handlung (Entfernen des „Spuckschutzes“ vom Tisch) eine Woche zuvor keinerlei Erwähnung fand, geschweige denn weder kritisiert noch „geahndet“ wurde.

„Angst frisst Verstand“

Dieser 1,40m hohe „Spuckschutz“ auf dem Tisch soll demnach dann wohl als „abzugrenzenden Bereich des Sitzungssaales“ zu sehen sein? 1„…Mandatsträger, die auf Grund einer ausreichenden und von der verantwortichen Person zu überprüfenden Bescheinigung vom Tragen einer Maske befreit sind, sind in einem abzugrenzenden Bereich des Sitzungssaales zu platzieren.“ §2, Abs. 6, S.2 Pandemiesatzung v. 05.03.2021 Auch den, in der Pandemiesatzung festgeschriebenen Infektionsschutz für die Mikrophone sucht man wohl vergebens?! 2„Mikrophone sind mit einem Infektionsschutz zu versehen.“ §2, Abs. 4, S.3 Pandemiesatzung v. 05.03.2021

Bild: D. Lachmann

Das, was sich da am Freitag, den 28.05.2021 abgespielt hat, kann doch wohl kaum Ernst zu nehmen sein. Eine Farce. Einer Stadtverordnetenversammlung unwürdig. Peinlich.

Die Stadtverordneten machen z.B. keinerlei Test, bevor sie zu einer Stadtverordnetenversammlung oder Ausschusssitzung gehen. Im Vergleich dazu, darf man aktuell (Stufe 2) eine Innengastronomie z.B. nur mit verpflichtendem Negativnachweis aufsuchen.

Und hier „hocken“ – Pardon – > ca. 60 Menschen (davon 45 Haupt- und Ehrenamtliche, zzgl. Zuschauer) in dieser „Wolfgang-Konrad-Halle“ im Ortsteil Lorbach und der Stadtverordnetenvorsteher ermahnt 1 Stadtverordneten, der seinen „Spuckschutz“ auf den Boden stellt?!

„Wo“ ist denn da – bei kritischer Betrachtung – bitte die Logik?

„Wer“ schützt sich hier eigentlich vor „wem“ oder „was“ genau? Und „was“ genau wird hier eigentlich mit „unverantwortlichem Handeln“ unterschwellig unterstellt? 3„FWG-Fraktionsvorsitzender Ulrich Majunke unterstrich: „Ich finde es bedauerlich, dass Herr Lachmann so unverantwortlich handelt. Und ich hoffe, dass durch diese Aktion eine endgültige Klärung des Sachverhaltes herbeigeführt wird: Die Frage, wie man ihn dazu bringen kann, sich an die von uns aufgestellten Regeln zu halten.““ Kreis-Anzeiger v. 30.05.2021

An welche der „aufgestellten Regeln“ hat er (Herr Lachmann) sich denn nun genau nicht gehalten? Und in welcher Form tanzte denn nun ein Herr Lachmann den Stadtverordneten während der Corona-Pandemie auf der Nase herum? 4„Wie Manfred Scheid-Varisco (SPD) für seine Fraktion erklärte, „unterstützen wir natürlich den Stadtverordnetenvorsteher“. Das habe er als Fraktionsvorsitzender auch im Stadtverordnetenvorstand klargestellt. „Wir haben uns schon über ein Jahr während der Corona-Pandemie von einem Herrn Lachmann auf der Nase herumtanzen lassen. Daher begrüßen wir, dass der Stadtverordnetenvorsteher so konsequent vorgeht“, betonte er. Auch für ehrenamtlich engagierte Menschen stehen nach Ansicht von Scheid-Varisco Gesundheit, Respekt und Rücksicht an erster Stelle.““ Kreis-Anzeiger v. 30.05.2021

Ganz ehrlich … Nun einmal „Butter bei die Fisch“ …

In dieser Pandemiesatzung ist weder der „abzugrenzende Bereich“ näher definiert noch ist darin ein „Spuckschutz“ auch nur Ansatzweise als „Schutzmaßnahme“ erwähnt. Ein „Spuckschutz“ als Abgrenzung eines Bereichs schon mal gar nicht. Ergo liegt ein „Verstoß“ worin genau?

Der, in der Pandemiesatzung geforderte, Infektionschutz für Mikrophone fehlt dagegen z.B. gänzlich. Negative Tests sind ebenfalls darin nicht gefordert. Wenn Negativtests – bei allen Schutzmaßnahmen – nicht gefordert werden, wie können dann die Stadtverordneten zu 100% sicher sein, daß keiner von ihnen (oder den zugelassenen Zuschauern) „positiv“ ist?

Dies, weil doch gerade dieser Negativtest „der“ Nachweis schlechthin ist, sowie i.V. mit der „3G-Regel (getestet, genesen oder geimpft)“ – gefühlt – tagtäglich medial propagiert wird und deswegen auch hier bei uns ein Testcenter nach dem anderen wie Pilze aus dem Boden schießt. Und eine Stadt Büdingen unterlässt es, sich einen solchen Nachweis bei einer solchen Menschenansammlung in einer Halle vorlegen zu lassen?

Warum ist es dann gestattet, daß die Stadtverordneten – mit Ausnahme derjenigen, die ein Attest haben, welches sie von einer Maske befreit – ohne MNS, sowie „Spuckschutz“ – ungetestet – am Platz zu sitzen und mit ihrer ausgeatmeten Luft – neben einer Reihe von Gasen – ebenfalls auch „Aerosolpartikel“ in ihrer unmittelbaren Umgebung zu verbreiten?

Mit „Logik“, sowie „normalem“ Menschenverstand hat das alles wohl herzlich wenig zu tun oder? „Corona“ dürfte weit weniger aufs Hirn gehen als die zig Verordnungen und Regeln, die kontinuierlich seit dem letzten Jahr in regelmäßigen Abständen erlassen werden. Den Überblick scheint man allerdings schon lange verloren zu haben?!

M.E. scheint man, was diese Versammlung v. 28.05.2021 betrifft, förmlich nur auf einen solchen Moment gewartet zu haben, um diesen mehr als peinlichen Eklat vom Zaun zu brechen, der vermutlich auch noch ein (juristisches) Nachspiel zur Folge haben wird. So zumindest mein Eindruck aufgrund dieser Berichterstattung.

Wer in dieser „Provinzposse“ zuletzt lacht, wird sich dann wohl in nächster Zeit noch zeigen.


Aktualisierungen:

Protokoll der Stadtverordnetenversammlung v. 28.05.2021

Büdinger Bote v. 05.06.2021 („online Ausgabe“) – „Eklat in Lorbach – Daniel Lachmann lässt Parlamentssitzung platzen

Kreis-Anzeiger v. 03.06.2021 („online Ausgabe“) – „Lachmann darf teilnehmen

Stadt Büdingen knickt ein: Stadtverordneter Lachmann darf an Sitzung teilnehmen

Nachdem Daniel Lachmann den…

Posted by NPD Büdingen on Wednesday, June 2, 2021

Kreis-Anzeiger v. 01.06.2021 („online Ausgabe“) – „Sitzung der Stadtverordneten

NPD-Stadtverordneter setzt sich gegen schikanierende Maßnahme zur Wehr

– Altparteien & ProVernunft/AfD quittieren mit…

Posted by NPD Büdingen on Tuesday, June 1, 2021

#ichmachnichtmehrmit

Ehrlich gesagt kotzt mich unsere Gesellschaft, unser sog. „gesellschaftliches Leben“, dieses ständige „Gegeneinander“, diese „Lagerbildung“, seit Jahren schon an. Und „Corona“ macht es nicht besser. Das Gegenteil ist der Fall.

Ich bin inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem ich beschlossen habe, bei diesem ganzen Irrsinn nicht (mehr) mitzumachen. Schon gar nicht mehr bei Diskussionen, bei denen es absehbar ist, in „welche“ Richtung sie gehen …

Gefühlt werden nämlich keine Meinungen mehr ausgetauscht, sondern nur noch gewertet. Und dies vorzugsweise in der Form, dass derjenige, der sie artikuliert – möglichst unterhalb der Gürtellinie – bloßgestellt wird, um dann in einer der zahlreichen Schubladen zu landen. Derer haben wir inzwischen zahlreiche und Dank vieler (in-)“toleranten“ Mitmenschen werden sie nicht weniger. Ich mag diese zahlreichen Schubladen hier nicht aufführen, weil ich nicht nur ihre Beschriftung, sondern allein ihre Existenz abstoßend finde.

Nein, die Spezies „Mensch“ ist m.E. nun einmal nicht nur „edel, hilfreich und gut“ und das, was sie tut, wenn ihre dunkelste aller dunklen Seiten zum Vorschein kommt, auch nicht „unmenschlich“. Der „Mensch“ sollte m.M.n. endlich mal begreifen, dass beides zu ihm gehört und es letztendlich seine Entscheidung ist, „was“ er „wann“, „wie“ und „wo“ lebt (Vielleicht stimmt diese Stammesgeschichte der Cherokee den ein oder anderen mal nachdenklich?!).

Ich war (und bin es immer noch) fassungslos ob des sog. „Bevölkerungsschutzgesetzes„, das letzte Woche durch Bundestag und Bundesrat durchgepeitscht wurde. Ich greife mir nicht nur aus vielerlei (juristischen) Gründen an den Kopf, sondern auch ob der „Peter-Prinzip“ Vertreter, die dieses, trotz berechtigter verfassungsrechtlicher Kritik, nonchalant durchgewunken haben. Da frage ich mich doch allen Ernstes, ob die „Herrschaften“, die sich „Volksvertreter“ schimpfen, tatsächlich noch alle Tassen im Schrank haben. Allein beim durchlesen der Plenarprotokolle wird mir schlichtweg speiübel.

Zeitgleich mit dem Durchwinken dieses unsäglichen Gesetzes (22.04.2021) startete die Videokampagne #allesdichtmachen. Zahlreiche Schauspieler (ursprünglich waren es um die 50) kritisierten dieses Gesetz in knapp 2-minütigen Videobeiträgen in ironisch-, sarkastisch-, sowie zynischer Form. Ich finde diese Aktion – nach wie vor – hervorragend inszeniert.

Als ich mir die einzelnen Videobeiträge ansah, dachte ich mir schon, dass diese Aktion „im besten Deutschland, das es jemals gegeben hat“ 🥳, wie eine Bombe einschlagen wird.

Sie schlug ein … und zwar so, dass selbst einem Frankfurter SPD Stadtrat, die Hutschnur „platzte“ (Seit 2017 übrigens auch „Senator“ im hiesigen „Büdinger Carneval Club e.V.“).

Ja, diese(r) „tweet“ des „Genossen“ Duin war schon „Hammer“.

Abgesehen davon, dass ich mich langsam schon gar nicht mehr frage, „was“ da eigentlich für „Typen“ in einem Rundfunkrat sitzen, „siegt“ nach wie vor dessen Ideologie über seine (vermutlich durch den „Shitstorm“ hervorgerufene) „Selbstkritik“.

Zumindest scheint sich dieser „Herr“ in der, sich vor Empörung überschlagenden und zur „Attacke“ auf die Protagonisten der #allesdichtmachen Aktion blasenden, „Proletentwitterblase“ wohl in angemessenerer Gesellschaft als der eines Rundfunkrates zu befinden?!

Auch, wenn einige Schauspieler (manche wegen der vehementen Kritik, andere, weil sie – lt. Presse – bedroht wurden) ihre Beiträge zurückgezogen haben, bin ich den Initiatoren und Teilnehmern dieser Videoaktion dankbar. Sie haben mit dieser Aktion ins Schwarze getroffen 🙏.

Lt. h.M., benötigt man nicht nur ein gewisses Maß an Intelligenz und Empathie, um sich so feiner Stilmittel wie „Ironie, Sarkasmus und Zynismus“ zu bedienen, sondern auch, diese zu verstehen. Treffender hätte man m.E. die Missstände in diesem Land, die gesellschaftliche Spaltung, die Kluft, die sich aufgetan hat, die manipulative Politik dieses Landes, wohl nicht aufzeigen können. 


Beitragsbild: Gerd Altman / Pixabay

„B33THOV3N AND3RS“

Herzlichen Glückwunsch der Musik- und Kunstschule Büdingen zum (verdienten) 🥇1. Platz (und einem Preisgeld i.H. v. € 5.000,–)🏆 beim Videowettbewerb „B33TH0V3N…AND3RS“, ausgerichtet vom Bundesmusikverband Chor und Orchester e.V. (BMCO) 🥳.

Videobeitrag der Musik- und Kunstschule Büdingen:


Beitragsbild: Ri Butov / Pixabay

Negativ

Mit der öffentlichen Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen anlässlich der kommenden Bürgermeisterwahl in unserem Amtsblatt, dürfte der Wahlkampf wohl nunmehr „offiziell“ eröffnet sein.

Aus „Benjamin Harris – Ihr Kommunalpolitiker für Büdingen“ wurde daher an diesem Wochenende wieder – wie 2015 bereits schon – „Benjamin Harris – Ihr Bürgermeisterkandidat für Büdingen„, ergänzt nunmehr um die Einladung, ihn auch via „WhatsApp“ direkt zu kontaktieren.

Diesmal kandidiert Harris zumindest nicht mehr als „unabhängiger“ Kandidat von CDU und SPD, sondern als BM-Kandidat seiner eigentlichen politischen Heimat, der CDU Büdingen. Die seinerzeitige „Liaison“ zwischen CDU und SPD dürfte man daher wohl eher als „Zweckgemeinschaft“ bezeichnen, die die BM-Wahl gerade mal so überdauerte.

Der „Erklärbär“ für den „Bürgertest“ und auch eines der hiesigen Testzentren – hier das DRK-Testzentrum in der Düdelsheimer Straße unserer Kernstadt – soll es als Wahlkampfauftakt also nun sein …

Mein Fazit für den Test ist, daß, ja, die wenigen Minuten, die ich dort verbracht habe, viel Sicherheit für jeden geben. Derjenige, der sich hat testen lassen, aber auch für die Allgemeinheit. Dabei wird den meisten Leuten wahrscheinlich bestätigt werden, daß sie sich nicht mit Covid-19 infiziert haben. Der Test ermöglicht es aber, daß Infizierte, bevor sie selbst an sich Symptome feststellen, ähm, dies mitgeteilt bekommen und dadurch auch nicht andere Menschen anstecken, bzw. nicht zur Verbreitung der Pandemie beitragen. Deswegen meine Empfehlung: Geht zum Testzentrum, lasst Euch testen und damit habt Ihr dann Gewissheit. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

„Negativ“ … so also sein Testergebnis an diesem Tag. Ist es nicht wunderbar?

Wird vermutlich auch zahlreiche Mitbürger geben, die sein Fazit teilen und entsprechend „beklatschen“ werden. Sich testen zu lassen dient ja schließlich dem Wohl der Allgemeinheit oder?!

Dass ein Testergebnis genauso „Falsch-negativ“ wie „Falsch-positiv“ sein kann, wird dabei gänzlich ausgeblendet. Kein Test ist zu 100% sicher. „Durch Antigen-Schnelltest werden praktisch nur diejenigen positiv getestet, die eine hohe Viruslast haben und mutmaßlich ansteckend sind. Der Test identifiziert also infektiöse Patienten. Wenn er den Patienten vorbehalten bliebe, die symptomatisch sind, könnte er eine deutliche Verbesserung und Beschleunigung gegenüber dem aktuellen Labor-PCR-Verfahren darstellen.

„Negativ“ … so allerdings auch mein persönlicher Eindruck dieser (suboptimalen) „Performance“ dieses Kandidaten, der m.E. Steuergelder verschwendet, indem er sich, wie so viele andere auch, „asymptomatisch“ testen lässt. Selbstdarstellung auf Kosten der Allgemeinheit.


Beitragsbild: Maklay62 / Pixabay

Ausgebremst

„Ohne Moos nix los“ … das mussten per dato wohl auch Vorstände zahlreicher „Demokratieinitiativen“, die sich ausschließlich durch öffentliche Gelder finanzieren, feststellen.

Was ist passiert?

Die Bundestagsfraktion der CDU / CSU möchte, lt. Spiegel v. 31.03.2021, „den Entwurf für das von der SPD geforderte Demokratiefördergesetz“ nicht unterstützen. Begründung: „Unionsabgeordnete hätten zu viele Bedenken, mit dem avisierten Gesetz >>zu linke<< Organisationen zu unterstützen.

Zumindest die ersten Reaktionen aus Büdingen könnten derlei Bedenken bestätigen?!

Empörung bei den unermüdlichen Kämpfern für „Demokratie und Vielfalt“ …“,

Ja super, liebe CDU/CSU! Muss erst wieder der nächste Mord passieren, sich die nächste rechtsradikale Terrorzelle…

Posted by Boris Winter on Wednesday, March 31, 2021

sowie deren „Unterstützern„:

Da muss die CDU gewaltig dazulernen . . .

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-csu-unionsfraktion-bremst-demokratiefoerdergesetz-aus-a-6fef4874-c411-4bbb-ab2e-64cb1f06976a

Posted by Büdinger Grüne on Wednesday, March 31, 2021

Blöd nur, daß sich im Zuge des Kommunalwahlkampfes, gerade eine CDU Büdingen noch mit diesen „fraternisierte„. Aber gut, war halt Wahlkampf.

Da wird sich die CDU Büdingen wohl in der Bundesparteizentrale mal informieren müssen, wie „zu links“ bei einer – inzwischen linksgedrifteten – CDU / CSU zu verstehen ist?!

Und beim „Büdinger Bündnis“ wird man wohl darüber nachdenken müssen, zukünftig vielleicht doch erst einmal Mitgliedsbeiträge zu erheben? 🤔

Aktualisierung:

Nun versucht man, das Zentralorgan der SPD mit seiner Kritik an der CDU teilend, den moralischen Zeigefinger mit erhebend, den Geldhahn weiter am sprudeln zu halten … Und „Nein“, es handelt sich hierbei nicht um einen Aprilscherz.

Viele Menschen zeigen Gesicht gegen #Rechtsextremismus, #Rassismus und kämpfen für unsere #Demokratie, meist…

Posted by Büdinger Bündnis für Demokratie und Vielfalt on Thursday, April 1, 2021


Beitragsbild: OpenClipart-Vectors / Pixabay

Notbremse

Aktuelles vom Wetteraukreis:

Notbremse tritt in Kraft

Landrat Weckler stellt klar, dass die von Bund und Ländern vereinbarte „Notbremse“ nur…

Posted by Wetteraukreis on Monday, March 29, 2021

Und dann wäre da noch unser Städtchen:

Stadtverwaltung schließt sich Empfehlung zur Osterruhe an

Bürgermeister Erich Spamer und Erste Stadträtin Henrike…

Posted by Magistrat der Stadt Büdingen on Friday, March 26, 2021

Kleine Anmerkung dazu: Lt. einer Stadtverordneten ist diese „Empfehlung zur Osterruhe“, sprich‘ geschlossene Verwaltung, nach Aussage des BM „ein Ausgleichstag für die Arbeit beim Hochwasser“. Wenn dem wirklich so sein sollte, was ich bezweifle, sollte man das auch entsprechend kommunizieren, bevor man – pressewirksam – einen auf „Empfehlung zur Osterruhe“ macht. Sind nämlich zwei verschiedene paar Schuhe …

Ansonsten kann ich wirklich nur den Kopf schütteln. „Wer“ bitte glaubt diesen ganzen „Corona – Sermon“ eigentlich noch?

Zeitumstellung

Deutschland hat z.B. zwischen 1950 und 1979 – übrigens als einziges europäisches Land – nicht an seinen Uhren gedreht. 1978 diskutierte man wieder über diese (dämliche) „Sommerzeit“, obwohl sich die Hoffnung auf Energieeinsparungen (Die Nachwirkungen der Ölkrise lassen grüßen) nachweislich nicht bestätigte. 1980 setzte man die Zeitumstellung trotzdem um, seit 1996 ist sie innerhalb Europas einheitlicher Standard. Die Begründung dürfte sowohl politisch als auch ökonomischer Natur sein.

Diese Zeitumstellung ist m.E. so unnötig, wie ein Pickel am Bobbes. Ehrlich! Warum belässt man es hier nicht einfach bei der Normalzeit? Hat 29 Jahre (siehe 1950-1979) doch prima geklappt.

Seit 2018 wird nun schon wieder diskutiert. Man hat sich sogar die Mühe gemacht, die Europäer hierzu zu befragen, die sich mehrheitlich für die Abschaffung der Zeitumstellung ausgesprochen haben. Leider „pro“ „Sommerzeit“. Was ein Blödsinn! Ergo überließ Brüssel den einzelnen europäischen Ländern die Qual der Wahl. Normalzeit oder Sommerzeit sollten diese selbständig entscheiden. Das war wohl ein Fehler, denn bis heute ist nichts passiert.

Ist es aber nicht erschreckend, daß man seit knapp 3 Jahren diese Zeitumstellung nicht auf die Kette bekommt, jedoch innerhalb kürzester Zeit – ein paar Bund-Länder-Konferenzen machen dies in Deutschland z.B. möglich – Freiheitsrechte einschränkt, Existenzen vernichtet und eine Bevölkerung „gängelt“?

„Nach der Wahl …

… ist vor der Wahl“.

Die heutige Berichterstattung dürfte dies bestätigen, zumal in diesem Jahr noch die Büdinger Bürgermeister-, sowie Bundestagswahl anstehen.

Es erstaunt mich auch nicht, darin zu lesen, daß im Zuge der „Wahlanalysen“, „eine breite Front aus CDU, FWG, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP, allesamt begrüßen, dass das rechte Spektrum aus AfD und NPD insgesamt an Boden verloren hat.

Enttäuschend, da es für mich weder zum demokratischen noch zum liberalen Charakter dieser Partei gehört, ist, daß diesmal eine FDP mit dabei ist, während sie kürzlich von eben dieser „Front“ – m.E. zurecht – „Abstand“ gehalten hat (siehe „Statements„).

Man kann daher nur spekulieren, woher dieser plötzliche Sinneswandel rührt. Scheinbar ist es wohl einfacher, mit den Wölfen zu heulen, als gegen den Strom zu schwimmen. Schade eigentlich.

Bedauerlicherweise hat der amtierende Bürgermeister bei der Wahl 5.324 Stimmen gezogen. Stimmen, die nur dafür gedacht waren, der FWG zum Erhalt von Sitzen, sowie ggf. zu weiteren Sitzen in dieser Stadtverordnetenversammlung (StVV) zu verhelfen.

Eine sog. „Scheinkandidatur“ ist nach HGO erlaubt und auch gängiger modus operandi. Hauptamlich kommunalen Wahlbeamten erlaubt die Hessische Gemeindeordnung (HGO) allerdings nicht die Wahrnehmung des ehrenamtlichen Mandats eines Stadtverordneten. Um dieses wahrzunehmen, müsste dieser – in diesem Fall der Bürgermeister – von seinem B4 dotierten hauptamtlichen Posten zurücktreten. In Anbetracht des Verlustes der finanziellen Ansprüche eher unwahrscheinlich.

Aktualisierung: Amtsblatt v. 26.03.2021 – Bestätigend zu meiner Aussage (siehe oben)

Screenshot Amtsblatt v. 26.03.2021

Obwohl dieses Procedere inzwischen hinlänglich bekannt sein sollte – wurde wieder einmal auf die Unkenntnis (Ignoranz, Desinteresse?) des Wählers gesetzt. Dieses Mal nicht ganz so erfolgreich, da die FWG bei dieser Wahl 3.07% und somit auch einen Sitz in der Stadtverordnetenversammlung (StVV) verlor.

Daher ist es m.E. auch nicht als „Fingerzeig“ in Richtung Bürgermeisterwahl zu werten, daß der amtierende Bürgermeister weniger Stimmen als sein zukünftiger Kontrahent (6.192) auf sich vereinen konnte. Da dürften die Gründe nicht nur beim Hochwasser, sondern u.a. bei manch‘ polemisierenden, hyperaktiven Protagonisten in den eigenen Reihen zu finden sein. Dass Harris (CDU) dies anders sieht und für sich deutet, dürfte in Anbetracht seiner Kandidatur nachvollziehbar sein.

In seiner derzeitigen Funktion als Fraktionschef konstatierte Harris in o.g. Artikel, daß sich die CDU „für einen Magistrat aussprechen wird, der die Stadt Büdingen mit Würde und Anstand repräsentieren wird. Rechte gehören da nicht hinein“, sagt Harris mit Blick auf die AfD, die bei ihrer Premiere in Büdingen 6,3 Prozent der Stimmen holen konnte und jetzt zwei Sitze in der Stadtverordnetenversammlung besetzt.

Manch‘ einer neigt wohl dazu, sich – sowohl als „Demokrat“ als auch als Anwärter auf das Amt des Bürgermeisters – im Siegestaumel selbst zu disqualifizieren.

Ein Bürgermeister ist Verwaltungschef und hat m.E. mit den Personen, die der Wähler mit einem Mandat ausgestattet hat, sowohl respektvoll als auch „neutral“ umzugehen, sowie – zum Wohl dieser Stadt – zusammen zu arbeiten.

Ein Bürgermeister führt eine Gemeinde eben nicht allein. Er ist kraft Gesetz Vorsitzender des Magistrats (Gemeindevorstand). Und in diesem Magistrat sind eben jene gewählten Vertreter einzelner Fraktionen einer StVV vertreten. Und dass Fraktionen nicht mit Parteien gleichzusetzen sind, hatten wir doch schon einmal.

Auch diese althergebrachte – leider immer noch vorherrschende – Sichtweise in der Bevölkerung, daß ein Bürgermeister „der“ „Entscheider“ ist, „politische“ Mehrheiten benötigt, hält sich leider immer noch hartnäckig. Die Realität ist eine andere, denn das Gegenteil ist der Fall. Geht aber nicht in die Köpfe rein, was das Bedauerliche daran ist und vermutlich so manch‘ fachlich qualifiziertere von einer Kandidatur um dieses Amt abhält.

Bei solch‘ Demokratieverständnis nebst Versuch der Verdrängung – Ernsthaft jetzt? – des ursprünglich politischen Spektrums, dem eine CDU jahrzehntelang angehörte, bleibt mir schlichtweg die Spucke weg.

Farbattacke

In der Nacht von Dienstag, 09.03. auf Mittwoch, 10.03.2021 erhielt der Kommunalwahlkandidat und Unternehmer J. Amann, „Besuch von Feinden“, die sowohl dessen Kleintransporter beschädigten als auch großflächig Farbe über den Eingangsbereich seines Privathauses verteilten.

Unter dem Thema „Antifa“ veröffentlichten die Straftäter – selbstverständlich anonym – auf dem, der linksextremen Szene zuzuordnenden, Nachrichtenportal indymedia im Anschluss ihr „Bekennerschreiben“. Um dieses abzurufen, muss man allerdings einen kurzen Ausflug ins Darknet unternehmen.

Seit Mittwoch ermittelt nun ebenfalls der Staatsschutz, da es sich hierbei offensichtlich und nicht, wie üblich mutmaßlich, um politisch motivierte Sachbeschädigung (Schadenshöhe ca. € 5.000,– – € 10.000,–) handelt. So zumindest lt. Artikel v. 13.03.2021.

Herr Amann ist politisch aktiv, betreibt die (mir bekannten) Seiten „Bürgerbewegung für Büdingen„, sowie „Recht & Freiheit“ und ist wohl auch in der (sog.) „Querdenkerbewegung“ „Allianz PRO Grundgesetz“ aktiv. Auch kandidiert er aktuell auf der Liste der AfD. Dies sowohl für ein Mandat in der Büdinger Stadtverordnetenversammlung als auch im Wetterauer Kreistag.

Weder erfüllt er – meines Wissens nach – mit seinem politischen Engagement irgendwelche Straftatbestände noch ist seine Kandidatur auf der Liste einer AfD als solcher zu werten. Hinzu kommt, daß eine AfD objektiv weder als „verfassungsfeindlich“ oder gar „verfassungswidrig“ eingestuft wurde.

Dass er mit dieser Kandidatur auf der Liste der AfD nunmehr als rechter Aktivist, der sogar im Organisationsteam der hiesigen Querdenker und ihrer „Allianz Pro Grundgesetz“ kräftig mitmischt„, diffamiert wird, erstaunt daher nicht wirklich. Auch Dummheit ist eine natürliche Begabung.

Argumentativer Meinungsaustausch war sowieso gestern. Heute gilt es, sein Gegenüber mit Werturteilen persönlich anzugreifen, herabzuwürdigen, sowie mit Attributen wie „Aluhutträger“, „Verschwörungstheoretiker“, „Rechter“, „Rechtsextremer“, „Nazi“, „Coronaleugner“, „CovIdiot“, etc. sowohl zu stigmatisieren als diesem auch sein Weltbild aufzuoktroyieren. Es lebe die Polemik!

Vertritt man trotz aller Widerstände seine Meinung / Überzeugung, bekommt man inzwischen also „Besuch von Feinden„?!

Wenn man politisch Andersdenkende im Schutz der Anonymität, sowie eines Darknets zu „Feinden“ erklärt, diese, im Schutz der Dunkelheit – gleich lichtscheuem Gesindel – durch Terror versucht, einzuschüchtern und ggf. mundtot zu machen, hat das weder etwas mit „Demokratie“ noch „Antifaschismus“ zu tun.

Das ist kriminell. Das ist Terrorismus. Und diesem gilt es Grenzen zu setzen. Mit allen rechtsstaatlichen Mitteln.