Archiv der Kategorie: %s soziale netzwerke

Giftspritzen

Weil die Büdinger Grünen – was mich nicht wundert – nach wie vor keinen aus ihren eigenen Reihen ins Rennen um die Rathausspitze schicken können, tun sie halt das einzige, was sie wirklich „können“. Provokant und überheblich (re)agieren:

Bei „der“ geballten Kompetenz, die die Büdinger Grünen – meist ungefragt – immer wieder zum Besten geben, wäre ein grüner BM-Kandidat (m/w/d) doch eigentlich „die“ Möglichkeit gewesen, zahlreiche Kritiker Lügen zu strafen.

An dieser Stelle verstummt jedoch – wenn’s um so eine Kandidatur geht, noch dazu einer weiblichen – selbst eine „Krawallschachtel“1„[…] Da behauptet die ohne zwingenden Grund, ohne nen Anlass behauptet die einfach, dass wir Rechtspopulisten sind. Aus heiterem Him Himmel beleidigt diese linke Dame uns als Rechtspopulisten. In der letzten Sitzung gab ich ihr nochemal die die Möglichkeit, sich für diese Aussage zu entschuldigen, was sie natürlich nicht für notwendig er erachtet hat hatte. So steht diese Behauptung dieser Krawallschachtel noch immer im Raum. (Gelächter, spöttischer Applaus) […]“ Stadtverordnetenversammlung v. 10.06.2016, Wolfgang Faust (ProVernunft).

Man darf also mal gespannt sein, was die Grünen diesmal wohl auf die übliche Frage „Und wen unterstützen die Grünen?“2[…]“Die Tendenz geht klar zu Erich Spamer“, sagt Fraktionschef Joachim Cott. Die anderen Kandidaten seien keine Alternativen.“ | Kreis-Anzeiger v. 05.09.2015, „Land, Leben, Leute“, „Politik ist sexy“, Björn Leo antworten werden, nachdem ein Erich Spamer nicht mehr kandidiert.

Vermutlich so, wie es Frau Preißer (FDP) seinerzeit getan hat: „Es gibt sechs Kandidaten. Der Bürger wird wohl in der Lage sein, sich einen auszuwählen.“3„Schließlich noch Dorothea Preißer. Sie sagt nüchtern: „Es gibt sechs Kandidaten.Der Bürger wird wohl in der Lagesein, sich einen auszuwählen.“ Die FDP gibt jedenfalls auch keine Wahlempfehlungab. Eine Stichwahl wird es wohl geben,vermutet Preißer.“ | Kreis-Anzeiger v. 05.09.2015, „Land, Leben, Leute“, „Politik ist sexy“, Björn Leo


Bild: D Mz / Pixabay

Sechs

19.07.2021, 18 Uhr. Abgabefrist zur Einreichung der Bewerbungsunterlagen für das Amt des Bürgermeisters. 6 Personen haben ihre Unterlagen abgegeben. 5 Namen sind bereits bekannt, das „Geheimnis“ um den sechsten Bewerber dürfte dann am 30.07.2021 um 18 Uhr gelüftet werden, wenn alle Unterlagen überprüft wurden und der Gemeindewahlausschuss offiziell mitteilen wird, daß – vermutlich – alle Wahlvorschläge zugelassen werden.

Während im benachbarten Glauburg die (noch) amtierende Büdinger Stadträtin Strauch bislang Alleinkandidatin war, hat sie mit dem 19.07. nunmehr eine Kontrahentin vorgesetzt bekommen. Dürfte daher in Glauburg nicht uninteressant werden. Und während in der kleinen Nachbargemeinde der Bürgermeisterwahlkampf stark östrogenlastig ist, wird das hier in Büdingen vermutlich – mit einer Ausnahme (2015) – wohl wieder einmal ein reines „Testosteronschaulaufen“.

Die sozialen Netzwerke sind nicht nur eine prima Informationsquelle, sondern natürlich auch Möglichkeit, Eigenwerbung und somit „Wahlkampf“ zu veranstalten, was die Protagonisten auch tun. Der eine mehr, der andere weniger … zumindest bis jetzt.

„Größere Reichweite“, „kostengünstig“, „schnell“, „informativ“ … nicht zu unterschätzende Faktoren. Dies weiß inzwischen wohl auch die Presse zu schätzen und so findet sich z.B. dann auch so manch‘ Kommentar unter Beiträgen der BM Kandidaten als Zitat in der aktuellen Berichterstattung – zumeist hinter einer Bezahlschranke – wieder.

30.07.2021, 18 Uhr. Der Wahlausschuss hat alle 6 Bewerber zur Wahl zugelassen. Im Amtsblatt vom 02.08.2021 wurden nunmehr die offiziell zugelassenen Wahlvorschläge veröffentlicht. Kandidaten sind nunmehr:

  1. Harris, Benjamin (Sozialversicherungskaufmann) | CDU
  2. Kleta, Rolf (Angestellter) | SPD
  3. Mai, Robin (Selbständig) | FDP
  4. Lachmann, Daniel (Geschäftsführer) | NPD
  5. Zielenkiewitz, Stefan (Freiberuflicher Standort- u. Unternehmensberater) | Einzelbewerber
  6. Majunke, Ulrich (Selbständig) | Einzelbewerber (FWG)

Beitragsbild: Here and now, unfortunately, ends my journey on Pixabay / Pixabay

Attacke!

„Friede, Freude, Eierkuchen“ in Ruhe und Harmonie verweilend … „Läuft“ bei den Genossen …

Etwas anders hört sich allerdings diese Jahreshauptversammlung der Büdinger Genossen im heutigen (12.07.2021) Kreis-Anzeiger an.

SPD Büdingen im Angriffsmodus“ [€] titelt dieser. Da ist die Rede von „Angriffsmodus“; „Kampflos“ will man „das Feld der politischen Konkurrenz künftig nicht mehr überlassen“; „die SPD nämlich in vielen Dörfern überhaupt keine Rolle mehr spielt“ …

Auch, dass man bei der diesjährigen Kommunalwahl 1 Sitz in der Stadtverordnetenversammlung verloren hat, „nervt“ – lt. Kreis-Anzeiger – die Genossen wohl sehr. Es dürfte wohl auch der schlichten Tatsache geschuldet, daß sich der Abstand zu einer CDU i. Vgl. zu 2016 nahezu verdoppelt1[2016: Differenz 4,91%2021: Differenz 9,71%] hat, was den Genossen wohl zusätzlich schwer im Magen liegen dürfte?!

„Angriffsmodus“ soll es also nun sein. „Kampfansage“ der neu gewählten / nominierten „roten Front“.

Boris Winter

Lt. Kreis-Anzeiger verkörpere der – 46-jährig – neu gewählte Vorsitzende „einen neuen Typus“, ohne diesen näher zu charakterisieren.
Also, erst einmal dürfte dieser „Typus“ nichts Neues sein. „Radikale“, „Extremisten“ und „Fanatiker“ gab, gibt und wird es immer in politischen Gruppierungen geben.

Dass man solchen „Typen“ aber nunmehr – auf hiesiger kommunaler Ebene – das Ruder überlässt, ist allerdings ein Novum. Zeigt aber auch sehr eindrucksvoll, wie sehr man doch „kämpft“ und sich der Tatsache bewußt ist, sich (politisch) seit Jahren schon auf einem absteigenden Ast zu befinden.

Man organisiert sich also „neu“. Kurs- und Ruderwechsel, indem man sich eines solchen „Typus“ bedient. Einem, der publikumswirksam zur (SPD) Fahne greift, diese der „Versammlung präsentiert und sagt: „Dafür möchte ich eintreten.“

Da geht den Genossen doch das Herz auf, wie einem alten Schlappen die Naht …

An Theatralik sowie Populismus kaum noch zu überbieten. Aber gut … die „Geste“ zählt.

Rolf Kleta

Als Ulrich Majunke von der FWG zum Bürgermeisterkandidaten nominiert wurde, bezeichnete der Kreis-Anzeiger diesen in seiner Printausgabe v. 06.07.2021 als „Das aus der Not geborene Kind“2In der „Online-Ausgabe“ erschien dieser dann mit der Überschrift [€] „Nach Spamer-Rückzug: Ulrich Majunke soll Bürgermeisterkandidat werden. Diese – m.M.n. absolut deplacierte (sic!) – Bezeichnung dürfte – wenn überhaupt – dann doch wohl eher auf den nunmehr nominierten SPD Kandidaten passen, wenn man sich die Historie dieser „Kandidatenfindung“ mal etwas näher betrachtet?!

Dass selbst die eigene Stadträtin nicht die einzige „Wunschkandidaten“ der Genossen war und – lt. Kreis-Anzeiger – „einige Gespräche mit Kandidaten, die dem Profil der SPD entsprochen haben“ stattgefunden haben, verwundert dann doch sehr. Veranlasst es doch zu der Vermutung, weder kompetente Leute in den eigenen Reihen zu haben noch dafür gesorgt zu haben, solche entsprechend „heranzuziehen“.

Dass man nun schon seit 2009 keinen Kandidaten aus den eigenen Reihen zur BM-Wahl stellt … fragwürdig.
Dass man sich sogar „Auswärtiger“ bedienen musste … blamabel.
Den nunmehr nominierten als „nie die erste Wahl“3„Rolf Kleta war für die SPD dennoch nie die erste Wahl“ – Zitat Kreis-Anzeiger v. 12.07.2021, „SPD Büdingen im Angriffsmodus„[€] hinzustellen … ein Armutszeugnis.

Dass es Absagen hagelte … wenig erstaunlich. Wem die Historie einer Büdinger SPD BM Kandidatensuche bekannt ist, lässt – verständlicherweise – besser die Finger davon.

Die erste Stadträtin kocht ihr Süpplein – nach aktuellem Stand – demnach also auch bald wieder in Glauburg.

Nun also Kleta. Nicht nur aus der Kernstadt, sondern auch aus den eigenen Reihen. Kein Unbekannter in der Büdinger Kommunalpolitik. Seit 10 Jahren nun schon in der Stadtverordnetenversammlung dabei. Er „will“, ist „vorstellig“ geworden. Angeblich 2 Wochen vor dieser Versammlung, auf der man eigentlich mitteilen wollte, keinen gefunden zu haben, der’s „macht“.

Die ersten Aussagen lassen aufhorchen:

„Ich bin kein Zählkandidat. Ich will der erste Diener der Stadt werden.“ 
„Wir wollen in Büdingen keine Politik für Fürsten, Investoren und Unternehmen machen…“, beginnt er und fährt nach einer Pause fort: „… aber eben auch für sie, denn sie sind Teil der Gesellschaft.“

Diese „Fürsten“, „Investoren“ und „Unternehmen“ finanzieren – ganz nebenbei angemerkt – nicht nur zu einem Gros so manche politischen Sperenzchen mit, sondern sorgen u.a. für Arbeitsplätze, Lohn- und Gewerbesteuer, dienen sogar ungefragt (sic!) als „Aushängeschild“ für diese Stadt, den Tourismus, sowie einer interkommunalen „Landesgartenschau“.

Ein Bürgermeister macht eigentlich auch keine „Politik“. Steht irgendwie im Widerspruch zu einem „erste Diener der Stadt“ oder? Als Verwaltungschef setzt er eigentlich das um, was die „Politik“ in den Gremien beschließt. Der Diensteid eines BM sollte doch zumindest nach 10-jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit bekannt sein?! Darin ist übrigens auch von „unparteiisch“ die Rede … Nur mal so nebenbei …

Sollten daher die obigen Aussagen wirklich die überzeugte Einstellung sein, so dürfte er sich bereits schon in den Startlöchern disqualifiziert haben?!

Auch dürfte es vermutlich schwer werden, mit so einer Aussage noch den Fuß in die Tür, geschweige denn über die Schwelle ortsansässiger Unternehmen, Investoren und Fürsten zu kommen …


Beitragsbild: Iván Tamás / Pixabay

Xanthippen

„Xanthippe war ein böses Weib, Der Zank war ihr ein Zeitvertreib.“1Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961, „Xanthippe

Ein sonderbares „Fundstück“, das sich da – aus welchen Gründen auch immer – in meinen Nachrichtenüberblick gespült hat, zumal ich mit Fußball & Co. so gar nichts am Hut habe.

Wäre darin nicht eine Autorin aus Büdingen erwähnt gewesen, zu deren Repertoire sowohl Rechtschreib- und Grammatikfehler als auch das Blockieren jeglicher Kritik(er) auf diesem sozialen Netzwerk zählen, hätte ich vermutlich weitergescrollt.

Kurzzeitig hat es dieses Fundstück doch zumindest geschafft, mein Interesse zu wecken. Ergo habe ich mir das mal näher angeschaut, zumal mir eine der beteiligten Protagonistinnen gänzlich unbekannt ist.

Das Bild, das sich für mich – nach kurzer Recherche – ergab, ist allerdings wenig schmeichelhaft. Selbst bei kritischer Betrachtung einer Bericht erstattenden Regenbogenpresse.

Beide Protagonistinnen scheint demnach wohl mehr zu einen, als zu trennen?!

Wer also an „Niveaulimbos“ Gefallen findet, dem sei bei diesem „Zickenkrieg“ viel Spaß und gute Unterhaltung gewünscht.

Gegenstand des Disputs (ausgehend von den Beitragsinhalten beider „Damen“):

Die Enthüllung der Akte Assauer – Der Verrat an einer Legende“ von Britta Assauer, Herausgeber: NIBE-Media, 280 Seiten, bei amazon am 21.05.2021 erschienen, bei NIBE-Media seit 31.05.2021.

Akte Assauer: Verrat an einer Legende“ von Britta Assauer / Katja Schneidt, Herausgeber: Independently published (auch als „Self-Publishing“ bezeichnet – „Self-Publishing-Autoren und -Autorinnen veröffentlichen ihre Bücher und eBooks nicht über einen klassischen Buchverlag, sondern bringen sie selbst auf den Markt.„), 258 Seiten, 03.05.2021.

Wenn eine Co-Autorin Rudis Schicksal mit Füßen tritt…

Auf vielfachen Wunsch, habe ich mich jetzt doch entschieden,…

Posted by Britta Assauer on Saturday, June 5, 2021

Wer mich kennt weiß, dass ich mich nicht an öffentlichen Schlammschlachten beteilige aber das Frau Assauer nachweislich…

Posted by Katja Schneidt on Sunday, June 6, 2021

Liebe Frau Assauer. Liebe Grüße von meinem Hund, den ich laut Ihrer Aussage auf ihrer Facebookseite, gerade auf meinem…

Posted by Katja Schneidt on Monday, June 7, 2021

Ich möchte mich bei den Menschen bedanken, die mich darauf Aufmerksam machen, dass Frau Assauer meine private…

Posted by Katja Schneidt on Thursday, June 17, 2021

Manchmal macht man Fehler…
Der ein oder andere hat ja mitbekommen, dass ich zusammen mit der Kurzzeitehefrau von Rudi…

Posted by Katja Schneidt on Tuesday, June 22, 2021

Aktualisierung per 20/07/2021

Liebe Betty. Du bist eine unglaublich tolle Frau. Wenn dein Vater Rudi Assauer was gemacht hat, dann richtig und du bist…

Posted by Katja Schneidt on Tuesday, July 20, 2021


Beitragsbild: Peggy und Marco Lachmann-Anke / Pixabay

nebelkerze

„Diplomatisch“, „vernünftig“, „wertschätzend“, „positiv“, „bodenständig“, „loyal“.

So zumindest der erste Eindruck, wenn man diese Mitteilung liest, die wohl auch auf zahlreiche Zustimmung stieß:

Liebe Freunde!

Nach ereignisreichen Tagen noch einige Worte in eigener Sache. Viele haben mich in den vergangenen Tagen…

Posted by Thomas Appel on Tuesday, July 6, 2021

„Verantwortung“

„Last“, „Bürde“, „Scheitern“, „Angst“, „Pflicht“, „Zweifel“, „Versagen“, „Existenzangst“, „Rücksicht“, „Kraft“, „Zuversicht“, „Freude“, „Erfolg“, „Glück“, „Antrieb“, „Ansporn“ …

Je nach Lebensweg, hat es schon den Ein oder Anderen an die Grenzen des menschlich Machbaren gebracht. Die einen scheitern, andere wiederum wachsen über sich hinaus. Ein Wechselbad der Gefühle. In jeglicher Hinsicht. Es ist schwer, dieser tagtäglich gerecht zu werden. Sie lässt sich auch nicht beliebig ein- oder ausschalten, an- oder ablegen, sondern ist – gerade, wenn man auch noch Familie hat – omnipräsent.

Es ist daher nur logische Konsequenz, sich erst einmal zurückzuziehen, um über vieles erst einmal im stillen Kämmerlein gründlich nachzudenken. Gerade dann, wenn man vorhat, ein öffentliches Amt zu bekleiden. Die Zeit, um alle Für und Wider abzuwägen, zahlreiche Szenarien durchzuspielen und mit seinen Lieb(st)en durchzusprechen, sollte man sich nehmen und jedem zugestehen. Wer das alles schon mal „durch“ hat, weiß, wovon ich spreche.

Respekt daher für diejenigen, die sich für eine solche Kandidatur entscheiden. Ebensolchen Respekt aber auch denjenigen, die davon Abstand nehmen. Sowohl die eine als auch die andere Entscheidung wiegt schwer.

Um an dieser Stelle wieder auf die o.a. „Mitteilung in eigener Sache“ zurückzukommen … Text und Bild … Ein Widerspruch, bzw., wie der Lateiner zu sagen pflegt, das, was man als „contradictio in adiecto“1zu Deutsch: „Widerspruch in sich selbst“ bezeichnet.

Widerspruch

Einerseits die – absolut nachvollziehbare, ja, plausible – Definition vom Umgang, sowie eigenem Verständnis von „Verantwortung“. Andererseits die Veröffentlichung von Fotos der eigenen (minderjährigen) Kinder via „sozialer“ Netzwerke.

Noch dazu „öffentlich“. Und „öffentlich“ heißt bei „facebook“ nicht nur „öffentlich“, sondern ist es auch. Für jedermann. Sowohl mit als auch – in Teilen – ohne Benutzerkonto.

[Während bei „instagram“ die Privatsphäreeinstellung nur dahingehend einstellbar ist, das Benutzerkonto generell auf „privat“ zu setzen, bietet „facebook“ diverse Auswahlmöglichkeiten. Die Namen der Kinder, Geburtsdatum, sowie Geburtsort sowie Krankenhaus sind – in diesem Fall – für angemeldete Benutzerkonten ebenfalls einsehbar. So auch für mich, obwohl nicht miteinander „befreundet“. Fotos der Kinder findet man dort von klein auf.]

Sharenting“ i.V. mit der dargelegten „Verantwortung“ … Da gehen vermutlich dann doch die Ansichten meilenweit auseinander …

„Verantwortungsvoll“, sowie passend wäre, i.V. mit diesem persönlichen Text, daher einzig ein Foto von ihm gewesen.

Nebelkerze

Bei näherer Betrachtung des Textes kommt dieser – gewollt oder ungewollt – m.E. eher einer verbalen „Nebelkerze“2„rhetorisches Ablenkungsmanöver bzw. rhetorische Verschleierung eines Sachverhalts“ Def.: DWDS Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute näher als einem (überzeugten) „Statement“3zu Deutsch: „Stellungnahme“, „Aussage“, „Erklärung“, „Mitteilung“.

Zwischen den Zeilen liest sich dies allerdings etwas anders, so daß man sich ein bisserl Schmunzeln nicht verkneifen kann. Auch „Enttäuschung“, ja, sogar „Ärger“ kommen da (nicht ganz unberechtigt) zu Tage. Rhetorisch allerdings gut „versteckt“.

Als „der Loyale“4„Der Loyale Erlebt sich als treuer Zuarbeiter, der seinen Selbstwert aus seiner Loyalität und pflichtbewussten Arbeit schöpft. Genießt die Anerkennung seiner Chefs und handelt wertorientiert. Beziehungen, Partei und Grundwerte sind ihm wichtig, die Übereinstimmung mit ihnen durch seine Arbeit befriedigt ihn. Wägt gegebenenfalls zwischen der Verbundenheit mit Parteifreunden und den eigenen Wertvorstellungen ab. Zieht daraus bei zu starker innerer Konflikthaftigkeit Konsequenzen bis hin zum Rückzug oder Rücktritt. Wichtiger als die Rolle als Rampensau ist ihm wertebezogene inhaltliche Arbeit.“ Zitat: „Typologie der „Zweiten Reihe““, Micha Hilgers diese Bühne zu verlassen, ehe er sie noch richtig betreten hat, gebührt zumindest für die Rhetorik Respekt.


Beitragsbild: Here and now, unfortunately, ends my journey on Pixabay / Pixabay

Eine Provinzposse

Die Stadtverordnetenversammlung v. 28-05-2021 endete in einem „Eklat[€].

Kaum angefangen (19:00 Uhr), schon war sie wieder beendet (19:19 Uhr).

Diesmal nicht wegen eines alkoholisierten Bürgermeisters, dessen „suboptimale Performance“ deutschlandweit als „Suff Skandal“ durch die Presse ging, sondern wegen eines Stadtverordneten, der seinen 1,40m hohen „Spuckschutz“ – wie bereits schon in der Versammlung v. 21-05-2021 – wieder von seinem Tisch entfernte und auf den Boden stellte.

Nachdem mehrfache Ermahnungen ins Leere liefen, beschloss der Stadtverordnetenvorsteher, nebst eilig herbeigerufenem Stadtverordnetenvorstand, den uneinsichtigen Stadtverordneten von der nächsten Versammlung auszuschließen. Für den grünen Fraktionsvorsitzenden vermutlich eine willkommene Gelegenheit, zusätzlich den Abbruch der Stadtverordnetenversammlung zu beantragen, um diese „Farce“ abzurunden. Mehrheitlich folgte man diesem und so war dann auch nach 19 min. Schluss, Ende, Aus.

„Leicht verdientes Sitzungsgeld (€ 15,–) zzgl. Fahrgeld, etc. pp. für die Stadtverordneten“, könnte man nunmehr zynisch resümieren.

Da die Presse diesen ach so „gravierenden faux pas“ vermutlich nicht schnell genug veröffentlichte, erledigte man auch dieses gleich mit.

NPD-Lachmann verursacht Abbruch der Stadtverordnetenversammlung

Nachdem Lachmann den Spuckschutz, der dem…

Posted by Büdinger Grüne on Friday, May 28, 2021

Der Stadtverordnete Lachmann ist qua Attest von einer „Maske“ befreit. Somit also kein „Maskenverweigerer“, wie von den Grünen (vorsätzlich?) falsch propagiert. Auch ist es etwas befremdlich, daß dieselbe Handlung (Entfernen des „Spuckschutzes“ vom Tisch) eine Woche zuvor keinerlei Erwähnung fand, geschweige denn weder kritisiert noch „geahndet“ wurde.

„Angst frisst Verstand“

Dieser 1,40m hohe „Spuckschutz“ auf dem Tisch soll demnach dann wohl als „abzugrenzenden Bereich des Sitzungssaales“ zu sehen sein? 1„…Mandatsträger, die auf Grund einer ausreichenden und von der verantwortichen Person zu überprüfenden Bescheinigung vom Tragen einer Maske befreit sind, sind in einem abzugrenzenden Bereich des Sitzungssaales zu platzieren.“ §2, Abs. 6, S.2 Pandemiesatzung v. 05.03.2021 Auch den, in der Pandemiesatzung festgeschriebenen Infektionsschutz für die Mikrophone sucht man wohl vergebens?! 2„Mikrophone sind mit einem Infektionsschutz zu versehen.“ §2, Abs. 4, S.3 Pandemiesatzung v. 05.03.2021

Bild: D. Lachmann

Das, was sich da am Freitag, den 28.05.2021 abgespielt hat, kann doch wohl kaum Ernst zu nehmen sein. Eine Farce. Einer Stadtverordnetenversammlung unwürdig. Peinlich.

Die Stadtverordneten machen z.B. keinerlei Test, bevor sie zu einer Stadtverordnetenversammlung oder Ausschusssitzung gehen. Im Vergleich dazu, darf man aktuell (Stufe 2) eine Innengastronomie z.B. nur mit verpflichtendem Negativnachweis aufsuchen.

Und hier „hocken“ – Pardon – > ca. 60 Menschen (davon 45 Haupt- und Ehrenamtliche, zzgl. Zuschauer) in dieser „Wolfgang-Konrad-Halle“ im Ortsteil Lorbach und der Stadtverordnetenvorsteher ermahnt 1 Stadtverordneten, der seinen „Spuckschutz“ auf den Boden stellt?!

„Wo“ ist denn da – bei kritischer Betrachtung – bitte die Logik?

„Wer“ schützt sich hier eigentlich vor „wem“ oder „was“ genau? Und „was“ genau wird hier eigentlich mit „unverantwortlichem Handeln“ unterschwellig unterstellt? 3„FWG-Fraktionsvorsitzender Ulrich Majunke unterstrich: „Ich finde es bedauerlich, dass Herr Lachmann so unverantwortlich handelt. Und ich hoffe, dass durch diese Aktion eine endgültige Klärung des Sachverhaltes herbeigeführt wird: Die Frage, wie man ihn dazu bringen kann, sich an die von uns aufgestellten Regeln zu halten.““ Kreis-Anzeiger v. 30.05.2021

An welche der „aufgestellten Regeln“ hat er (Herr Lachmann) sich denn nun genau nicht gehalten? Und in welcher Form tanzte denn nun ein Herr Lachmann den Stadtverordneten während der Corona-Pandemie auf der Nase herum? 4„Wie Manfred Scheid-Varisco (SPD) für seine Fraktion erklärte, „unterstützen wir natürlich den Stadtverordnetenvorsteher“. Das habe er als Fraktionsvorsitzender auch im Stadtverordnetenvorstand klargestellt. „Wir haben uns schon über ein Jahr während der Corona-Pandemie von einem Herrn Lachmann auf der Nase herumtanzen lassen. Daher begrüßen wir, dass der Stadtverordnetenvorsteher so konsequent vorgeht“, betonte er. Auch für ehrenamtlich engagierte Menschen stehen nach Ansicht von Scheid-Varisco Gesundheit, Respekt und Rücksicht an erster Stelle.““ Kreis-Anzeiger v. 30.05.2021

Ganz ehrlich … Nun einmal „Butter bei die Fisch“ …

In dieser Pandemiesatzung ist weder der „abzugrenzende Bereich“ näher definiert noch ist darin ein „Spuckschutz“ auch nur Ansatzweise als „Schutzmaßnahme“ erwähnt. Ein „Spuckschutz“ als Abgrenzung eines Bereichs schon mal gar nicht. Ergo liegt ein „Verstoß“ worin genau?

Der, in der Pandemiesatzung geforderte, Infektionschutz für Mikrophone fehlt dagegen z.B. gänzlich. Negative Tests sind ebenfalls darin nicht gefordert. Wenn Negativtests – bei allen Schutzmaßnahmen – nicht gefordert werden, wie können dann die Stadtverordneten zu 100% sicher sein, daß keiner von ihnen (oder den zugelassenen Zuschauern) „positiv“ ist?

Dies, weil doch gerade dieser Negativtest „der“ Nachweis schlechthin ist, sowie i.V. mit der „3G-Regel (getestet, genesen oder geimpft)“ – gefühlt – tagtäglich medial propagiert wird und deswegen auch hier bei uns ein Testcenter nach dem anderen wie Pilze aus dem Boden schießt. Und eine Stadt Büdingen unterlässt es, sich einen solchen Nachweis bei einer solchen Menschenansammlung in einer Halle vorlegen zu lassen?

Warum ist es dann gestattet, daß die Stadtverordneten – mit Ausnahme derjenigen, die ein Attest haben, welches sie von einer Maske befreit – ohne MNS, sowie „Spuckschutz“ – ungetestet – am Platz zu sitzen und mit ihrer ausgeatmeten Luft – neben einer Reihe von Gasen – ebenfalls auch „Aerosolpartikel“ in ihrer unmittelbaren Umgebung zu verbreiten?

Mit „Logik“, sowie „normalem“ Menschenverstand hat das alles wohl herzlich wenig zu tun oder? „Corona“ dürfte weit weniger aufs Hirn gehen als die zig Verordnungen und Regeln, die kontinuierlich seit dem letzten Jahr in regelmäßigen Abständen erlassen werden. Den Überblick scheint man allerdings schon lange verloren zu haben?!

M.E. scheint man, was diese Versammlung v. 28.05.2021 betrifft, förmlich nur auf einen solchen Moment gewartet zu haben, um diesen mehr als peinlichen Eklat vom Zaun zu brechen, der vermutlich auch noch ein (juristisches) Nachspiel zur Folge haben wird. So zumindest mein Eindruck aufgrund dieser Berichterstattung.

Wer in dieser „Provinzposse“ zuletzt lacht, wird sich dann wohl in nächster Zeit noch zeigen.


Aktualisierungen:

Protokoll der Stadtverordnetenversammlung v. 28.05.2021

Büdinger Bote v. 05.06.2021 („online Ausgabe“) – „Eklat in Lorbach – Daniel Lachmann lässt Parlamentssitzung platzen

Kreis-Anzeiger v. 03.06.2021 („online Ausgabe“) – „Lachmann darf teilnehmen

Stadt Büdingen knickt ein: Stadtverordneter Lachmann darf an Sitzung teilnehmen

Nachdem Daniel Lachmann den…

Posted by NPD Büdingen on Wednesday, June 2, 2021

Kreis-Anzeiger v. 01.06.2021 („online Ausgabe“) – „Sitzung der Stadtverordneten

NPD-Stadtverordneter setzt sich gegen schikanierende Maßnahme zur Wehr

– Altparteien & ProVernunft/AfD quittieren mit…

Posted by NPD Büdingen on Tuesday, June 1, 2021

Wenn 3,27 cm fehlen …

Gerne möchte ich Euch noch ein paar Impressionen von der im September stattgefundenen Mitgliederversammlung mit meiner Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten zeigen.“((Begleittext zum Video, Benjamin Harris, 20.11.2020))

https://www.facebook.com/161098417272968/videos/300984247739918

Die Länge dieses Zollstocks entspricht den 8.698 Stimmen, die vor 5 Jahren bei der Stichwahl abgegeben wurden. Und diese 3,27 cm entsprechen den 142 Stimmen, die damals zum Wahlerfolg gefehlt haben. Meine Damen und Herren. Ich habe Wort gehalten. Die Hälfte der Büdinger Bürger hat sich für mich entschieden und ich habe darin einen großen Vertrauensvorschuss gesehen …

Mag vielleicht daran liegen, daß ich immer hellhörig werde, wenn jemand mit Zahlen – noch dazu so „dramatisch“ – „jongliert“.

Die „Realität“ dieser Stichwahl v. 11.10.2015 sah zumindest so aus:

Die Länge dieses Zollstocks entspricht den 8.698 Stimmen, die vor 5 Jahren bei der Stichwahl abgegeben wurden.

Der Fehler liegt zumeist in der Annahme eines falschen Gerüsts. So auch hier. Die Länge dieses „Zollstocks“, mit dem er diese Stichwahl so eindrucksvoll „visualisiert“, hätte demnach nicht 8.698 Stimmen entsprechen dürfen, sondern 8.600, da „gültige“ Stimmen (98 Stimmen, bzw. wahlberechtigte Büdinger Bürger haben nämlich seinerzeit erneut zum Ausdruck gebracht, daß keiner der beiden ihnen zusagt und „wählten“ daher „ungültig“).

Und diese 3,27 cm entsprechen den 142 Stimmen, die damals zum Wahlerfolg gefehlt haben.

Und Simon sagt: Wieder falsch!
142 Stimmen fehlten damals, um mit Erich Spamer gleichzuziehen. Um zu gewinnen, hätte es mindestens 143 Stimmen gebraucht (Da sieht man mal, wie wichtig 1 einzelne Stimme doch sein kann 😉).

Wenn also der Zollstock den 8.600 gültigen Stimmen entspricht (=100%) – was er tun sollte, denn diese sind schließlich relevant – fehlten ergo 143 Stimmen oder, um bei Harris zu bleiben: „3,33 cm“ … (Es wären übrigens auch 3,30 cm bei 142 Stimmen …). Gut, „knapp daneben ist auch vorbei“ …

Auch haben sich nicht „Die Hälfte der Büdinger Bürger …“ für einen Benjamin Harris entschieden, sondern – bei einer Wahlbeteiligung von 52,20% ./. 1,13% ungültige Stimmen – 49,17% der gültigen Stimmen wahlberechtigter Büdinger Bürger. Hätte sich die Hälfte der (wahlberechtigten) Büdinger Bürger für ihn entschieden, hätte er nämlich – Richtig! – die Wahl gewonnen.

Nun, es scheint nicht nur mit der Mathematik, sondern auch mit der englischen Sprache – trotz amerikanischer Wurzeln – wohl ab und an ein bisserl zu hapern („headhunter“ statt „headquarter“ für „Firmenzentrale“ / „Hauptsitz“ – zwischenzeitlich korrigiert, jedoch nach wie vor falsch geschrieben („headhquarter“)) … vermutlich auch an einigem anderen …

https://fb.watch/1UZnBtZ-BO/

„Danke“ jedoch für einen weiteren – doch – sehr „aufschlussreichen“ Einblick in die „Welt“ eines BM Kandidaten, sowie eines „Nominierungsparteitag Bürgermeisterkandidatur“.